Freitag, 8. Juni 2012

Pleiten, Pech und Pannen... (Erster Teil)

06.06.2012:
Es stellt sich heraus, dass der Ausschnitt für das Badezimmer-fenster der großen Wohnung zu weit links sitzt - sozusagen oder quasi mit einer Pobacke im Treppenhaus...



06.06.2012: Die Fensterrahmen sind eingebaut (DG). Man wartet und wartet auf das Glas. Das gibt aber heute nichts mehr. Der Lieferant steckt mitten im Kurzurlauberstau auf der Autobahn. Am 11.06. geht's dann weiter...




08.06.2012: In das sowieso reichlich überdimensionierte Fluchtfenster im Treppenhaus muss nun auch noch zur einwandfreien Bedienung ein Motor eingebaut werden. Danke, liebe Stadt, wir haben's ja! ...
(In Bussen hängt auch nur ein Nothämmerchen).
Eigentlich schon fast ein Schildbürgerstreich. Das Fenster im Treppenhaus ist den Feuerschutzrichtlinien für Dreifamilienhäuser geschuldet - soweit vollkommen nachvollziehbar. Zuerst war es so klein wie die daneben liegenden Fenster, aber immer noch groß genug, um im Notfall einen Menschen durch zu lassen. Aus uns unerfindlichen Gründen musste es dann auf diese riesige Größe erweitert werden. Nun ist es aber nicht mehr von Hand zu bedienen, weil über der Griffhöhe (im Bild im Bodenbereich) so viel Fensterfläche liegt, dass diese nur per Motor bewegt werden kann. Wenn es also brennt, öffnen wir das Feuerfenster im Zeitlupentempo per Motor und warten geduldig, während uns der Buckel abbrennt... Logisch? Und für diese Logik am Bau müssen wir nun natürlich wesentlich tiefer in's Bausäckel greifen, denn die Stadt ordnet nur an - zahlen darf der Bauherr!

08.06.2012: Langsam wird es eng mit dem Müll. Das Gerüst wurde so "günstig" aufgestellt, dass wir nicht mehr an unsere Tonnen heran kommen. Bis zum ersten unsachgemäß gelagerten, vor sich hin stinkenden Restmüll störte das auch weiter nicht... *röchel*
Die angerufene Dame bei der AVEA hatte ein Einsehen mit unserem Dilemma und vollbrachte ihre heutige gute Tat, indem sie uns für die kommenden Wochen drei Restmüllsäcke kostenfrei überlässt. Danke!





- - - Göteborg - - -                       - - - Heidelberg - - -
08.06.2012: Den Brückentag möchten die Dachdecker nutzen zum Dachdecken. Da haben sie aber die Rechnung ohne den Lieferanten gemacht:
Göööteborg, liebe Leute,
Göööteborg... NICHT Heidelberg !!
Also alles wieder auf den LKW und ab durch die Mitte...


* * * * * * *

Wir denken, dass es berechtigt ist, diese kleine Aufzählung mit "Erster Teil" zu betiteln, denn wenn es bei diesen neckischen Kleinigkeiten bleiben sollte, können wir uns vermutlich im Kreise aller Bauherren glücklich schätzen, eher mit Schmunzeln als mit Runzeln davon gekommen zu sein... In diesem Sinne wünschen wir 

ein sonniges Wochenende! 

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