Montag, 5. März 2012

Das lange Warten...


Weiter geht's im Troll-Haus!
Und wie es sich gehört, ist alles, was geplant ist, erst einmal Makulatur, wenn es nicht voran geht. Papier ist geduldig - Banken auch... *seufz*

In der Zwischenzeit seit März 2011 war noch einmal an den Plänen herum gebastelt worden, neue Ideen kamen auf, wurden verworfen. Überlegungen, wer uns wohl demnächst auf den Köpfen herum läuft, führten dazu, dass wir (aus Sicherheitsgründen?) doch lieber zwei Wohnungen bauen würden und so wurde aus einer ziemlich luxuriös gestalteten, aber doch dann auch ziemlich teuren, das Konzept zweier Wohnungen mit gängigen Quadratmeterzahlen von 80 resp. 50 qm. Kein Spitzboden, sondern eine offene Giebeleinsicht soll dann eine großzügige Optik herstellen.

 


Eine weitere permanente "Baustelle" der Diskussionen war: Balkon - kein Balkon - Balkon - kein Balkon... mit Garten-Treppe - ohne Garten-Treppe... usw. Natürlich würde jedes Extra auch extra kosten. Aber die endgültige Entscheidung kurz vor Baubeginn fiel dann auf: Balkon (ohne Garten-Treppe)! Die Vermietung einer schönen Wohnung sollte nicht an dem Fehlen eines "Freilaufs" scheitern.

Um es kurz zu machen: Im Oktober 2011 endlich konnten wir uns glücklich schätzen, nicht nur die nötige Bausumme, sondern auch noch einen sensationell niedrigen Zinssatz ergattert zu haben. Allein die Wartezeit bis zum Baubeginn bereitete uns nun Kopfschmerzen. Es drohten Bereitstellungszinsen in unterschiedlichen Zeitintervallen.

Der Baubeginn wurde nun auf April/Mai 2012 festgelegt, so konnten wir wenigstens noch einen entspannten Jahreswechsel erleben, ohne bereits irgendwelche Kisten packen zu müssen. Alles war bereit und wartete nur auf den Startschuss durch den Architekten.

Im März dann - fast genau ein Jahr seit dem letzten Blog-Eintrag - begannen die ersten Vorbereitungen: das Entrümpeln und "Enthaaren" des Hauses. Zum Thema Gerümpel war schnell die Entscheidung getroffen, einen Profi ran zu lassen, denn im Laufe unserer zusammen gewürfelten Leben hatte sich doch so Einiges angesammelt, das sich in vielfacher Hinsicht überlebt hatte - insbesondere auf dem ebenfalls 130 qm großen Speicher, den es für die Bauarbeiten erst recht leer zu räumen galt. Und so wurden flugs 6 Rümpel-Fritze beauftragt, unseren Generationenmüll zu entsorgen. So schnell, wie die Herrschaften zugriffen, konnten wir gar nicht gucken und waren nach 5 Stunden im Nachhinein heilfroh, vorsortiert zu haben und konkrete Anweisungen geben zu können, was nicht mitgenommen werden darf.

Zeitgleich wurde das Haus "enthaart", d.h. von Efeubewuchs und zu dicht an der Hauswand befindlichen Sträuchern und Bäumchen befreit. Bei dem einen oder anderen Gewächs wurden unsere Herzen allerdings ziemlich schwer. Aber wir trösteten uns mit dem Gedanken, dass wir mit dieser Aktion auch Platz schaffen für Neues.

So war der März 2012 bereits ein recht aktiver Monat.

The Kann-Weg-Man!

Garten-Hausputz
Wat'n Durcheinander

Die letzten Minuten eines Geländers
Rhododendron & Co. bereit zur Abfahrt

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