
Unser "Häuschen", ein Bungalow aus den 60er Jahren, ist krank. Die Heizung pfeift aus dem buchstäblich letzten Loch, die Fenster hängen schlapp in ihren Angeln und inkontinent sind sie auch. Wände und Treppen sind brüchig, wärmedurchlässig und teilweise feucht. Auf dem Dach zieht's wie Hechtsuppe (was allerdings bislang den Vorteil hatte, dass Stürme einfach quer durch pfiffen, ohne eine Pfanne zu heben). Im Winter sah das Ganze rührend romantisch aus.

Doch jetzt im Frühjahr kommen die unguten Gefühle vom letzten Jahr wieder hoch: Wir müssen was tun!
Schon im letzten Jahr haben wir uns mit den Gedanken rum geplagt, ob wir nun "nur" sanieren oder gleich aufstocken sollen, denn die Option, mit
einer Aufstockung die Sanierung finanziell zum Teil mit aufzufangen, hatte schon ihren Reiz. Aber wie es häufig so ist im Leben - uns fehlte der Mut.
Immer wieder kam das Thema hoch und immer wieder zögerten wir. Und immer weiter ging es mit dem Bröseln und Bröckeln. Eine Heizung, die nur noch über den Notschalter zu bedienen ist, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Was also machen, wenn die Sanierungen nicht aus der Portokasse bezahlt werden können... *seufz*
Und so haben wir uns dann letztlich doch dazu entschieden, das Abenteuer eines großen Projektes zu wagen, an dessen Ende hoffentlich ein saniertes Haus und möglichst noch eine schöne Mietwohnung zur altersversorgenden Finanzierungshilfe steht.
Wir werden berichten, wie es anfängt und wie es weiter geht. Und hoffentlich werden wir am Ende auch berichten, wie toll es geworden ist.
Ich habe mir vorgenommen, mit Fotos und kleinen Berichten diesen spannenden Abschnitt in Thorralfs und meinem Leben zu dokumentieren. Wenn alles so läuft, wie uns unser Freund und Architekt empfohlen und vorausgesagt hat, sind wir im Herbst fertig (das kann man verstehen, wie man möchte *lach*). Nun warten wir erst mal gespannt auf den Anfang aller Dinge...
No risk - no fun! Let's do it!
Eure Hochstapler
Thorralf und Bergtrollin

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